
Samstag - 9.5.2026
Großaitingen - 18:30 Uhr - Vorabendmesse
Wehringen - 18:30 Uhr - Pfarrgottesdienst
Sonntag - 10.5.2026
Oberottmarshausen - 10 Uhr - Familiengottesdienst
Großaitingen - 10 Uhr - Pfarrgottesdienst
Kleinaitingen - 10 Uhr - Pfarrgottesdienst mit Meridian
Reinhartshofen - 18:30 Uhr - Heilige Messe mit Marienlob
Ergebnisse der Pfarrgemeinderatswahl 2026 in der PG Großaitingen
St. Georg, Wehringen...
St. Martin, Kleinaitingen...
St. Vitus, Oberottmarshausen...
St. Jakobus, Reinhartshofen...
Das aktuelle Programmheft des Bistums Augsburg zur Glaubenserneuerung und weitere Angebote können hier gelesen bzw. heruntergeladen werden:
www.pastorale-grunddienste.de/Programmheft
Die PG Großaitingen hat einen eigenen Kanal auf YouTube, auf dem
Online Gottesdienste angesehen werden können.

Der Mai ist in unserer PG geprägt von Wallfahrten. Besonders die Fußwallfahrten nach Andechs und zur Scheppacher Kapelle ragen dabei heraus. Viele Menschen freuen sich darauf, denn für sie sind es Orte, die ihnen viel bedeuten. Was macht die Anziehungskraft solcher Wallfahrtsorte aus?
Es sind Kraftorte, an denen die Seele zur Ruhe kommt, an denen die dort Verweilenden und Betenden wieder auftanken können und die Last des Alltags ablegen. Alles dürfen wir in Gottes liebende Hände legen. Wir können ihm danken und in den Sorgen und Nöten um Hilfe bitten. An solchen Orten gelingt das oft besser als zuhause. Es ist wie eine Auffrischung der Beziehung zu Jesus. Schon der Weg dorthin ist für die Pilger etwas ganz Besonderes. Für so manchen ist sogar der Weg schon das Ziel. So hat jeder von uns seinen Ort, vielleicht sogar mehrere, zu dem es ihn immer wieder hinzieht.
Ich möchte Ihnen heute einen meiner Kraftorte vorstellen: Die Wallfahrtskirche „Maria Brünnlein“ bei Wemding, der bekannteste Wallfahrtsort Nordschwabens. Ich kenne ihn schon seit meiner Jugendzeit und immer wieder zieht es mich dort hin. Erst vor ein paar Tagen war ich wieder dort. Schon beim Betreten der Kirche umfängt mich die Stille. Nur das Plätschern des Brunnens ist zu hören. Die Quelle entspringt inmitten der Kirche. Über dieser Quelle ist der Altar mit dem marianischen Gnadenbild. Jedes Mal trinke ich aus dem Brunnen und nehme von dem Wasser ein Fläschchen mit nach Hause. Wenn ich die Kirche verlasse, fühle ich mich erholt und erfrischt – nicht nur durch das Wasser. Dieser Ort ist wirklich Wellness für die Seele. Vielleicht eine Anregung für Sie, jetzt im Mai diesen Ort bei einer persönlichen Wallfahrt zu entdecken. Dieses Ziel ist seinen Weg wert.
Ihr Diakon Armin Pfänder
(Vorwort s'Blättle 5/26)